Über mich


Hallo, ich bin Ariane.

Und das hier ist meine Geschichte, warum Katzenfutter.net existiert.

Die kurze Version

Ich lebe mit meiner Familie und zwei Katzen zusammen: Neo und Cookie. Beide sind junge Kater, beide vom Tierschutz – und beide haben mich auf Umwegen dahin gebracht, wo ich heute stehe: als jemand, der Katzenfutter testet, Zutatenlisten entziffert und versucht, Orientierung zu geben in einem Markt, der es einem unnötig schwer macht.

Wenn Du wenig Zeit hast, ist das alles, was Du wissen musst.

Wenn Du die lange Version willst – lies weiter. Sie erklärt, warum ich glaube, dass es diese Seite braucht.


Die lange Version

Neo und Cookie kommen zu uns

[PERSÖNLICHE ANEKDOTE: Wie Neo und Cookie zu euch gekommen sind – der Moment, in dem ihr euch für die beiden entschieden habt. 3–5 Sätze. Zum Beispiel: Der Besuch beim Tierschutzverein, die Info über den Messie-Bauernhof, der erste Blick auf die beiden, die Entscheidung, sie gemeinsam zu nehmen. Was euch zu diesen zwei Katzen geführt hat.]

Sie kamen also als Rettungstiere zu uns. Zwei Kater von einem Messie-Bauernhof, auf dem weit mehr Katzen gelebt hatten, als ein Mensch je hätte versorgen können. Beide nicht älter als ein paar Monate, beide scheu anfangs, beide inzwischen so menschenfreundlich, dass sie sich sogar von den Freunden unserer Kinder bauchkraulen lassen.

Und beide, das muss man ehrlich sagen, immer hungrig.

Wo mein Problem mit dem Katzenfutter-Markt begann

Weil Neo und Cookie aus schwierigen Verhältnissen kamen, wollte ich ihnen von Anfang an das Beste geben. Das Beste, dachte ich, findet man im Fachhandel. Also bin ich zum Fressnapf gefahren.

[PERSÖNLICHE ANEKDOTE: Die Fressnapf-Geschichte aus Deinem ersten Text – 10 Sorten gekauft, alle in der Tonne gelandet. Gerne ausbauen: Was hast Du an dem Tag gedacht? Wie frustrierend war das? Gab es einen konkreten Moment, an dem Du Dir gesagt hast "so geht das nicht weiter"?]

Ich stand also vor einem Haufen halb angefressener Dosen und dachte mir: So kann das doch nicht funktionieren. Da muss es einen besseren Weg geben als einfach zehn Sorten durchzuprobieren, bis zufällig eine passt.

Und dann fing ich an, mich einzulesen. Und das war der Moment, in dem mir die Lust am Katzenfutter-Einkauf gründlich verging.

Was mich wirklich geärgert hat

Weißt Du, was auf den Dosen vieler bekannter Marken steht? "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse". Das war's. Kein Prozentsatz. Keine Angabe, welches Tier. Keine Information, welcher Teil des Tiers.

Wenn eine Marke damit wirbt, dass "Huhn" drin ist, reicht ein Anteil von 4 Prozent, damit die Werbung legal ist. Vier Prozent. Das ist weniger, als ich als Mensch "Huhn" nennen würde, wenn ich ein Hühnergericht serviere.

Und dann sind da die Siegel. Die Testsieger-Ehrungen. Die Werbeversprechen von "Premium" und "Natürlich" und "Artgerecht", die alles bedeuten können – oder nichts.

Mir wurde klar: Ich musste das selbst in die Hand nehmen. Für Neo und Cookie. Und – wenn ich schon dabei bin – auch für andere Menschen, die gerade vor dem Regal stehen und sich dasselbe fragen wie ich damals.

Warum mir Nachhaltigkeit dabei wichtig ist

Es gibt viele gute Blogs, die Katzenfutter auf Gesundheit prüfen. Was mir immer fehlte, war der Blick auf das große Ganze.

Jede Dose, die bei uns in den Napf kommt, hinterlässt einen Fußabdruck. Die Verpackung, das Fleisch, der Transport. In unserem Haushalt sammeln sich pro Woche mehrere leere Dosen oder Pouches an – das multipliziert sich über ein Katzenleben zu einer erheblichen Menge. Ich kann das nicht ignorieren, und ich vermute, viele andere Katzenmenschen auch nicht.

Deshalb bewerte ich jedes Futter auch nach seiner Nachhaltigkeit. Welche Verpackung? Wo produziert? Wie transparent ist der Hersteller über seine Lieferketten? Das fließt bei mir gleichwertig ein.

Nicht, weil ich öko-fundamentalistisch wäre. Sondern weil ich glaube, dass sich Tierliebe nicht an der Wohnungstür enden lässt.

Was Du von mir erwarten kannst

Ich bin keine Tierärztin. Ich bin keine Ernährungswissenschaftlerin. Was ich bin: Eine Katzenhalterin, die sich ins Thema eingelesen hat, die wissenschaftliche Quellen liest statt Werbebroschüren, und die über 6 Wochen pro Marke mit ihren eigenen Katzen testet, bevor ich etwas empfehle.

Wenn ich etwas nicht weiß, schreibe ich das. Wenn ich unsicher bin, verlinke ich weiter. Wenn ich eine Empfehlung gebe, basiert sie auf echten Tests – nicht auf den schönsten Werbefotos.

Dafür stehen mein Gesicht, Neos Ohren und Cookies Miauen.

Was Du nicht von mir erwarten solltest

Ich werde Dir nie verschweigen, wenn ich an einer Empfehlung mitverdiene. Affiliate-Links sind bei mir immer gekennzeichnet, und zwar sichtbar, nicht im Kleingedruckten.

Ich werde auch nie eine Marke beschönigen, nur weil sie gute Kommissionen zahlt. Mein Ziel ist, dass Du mir in zehn Jahren immer noch glauben kannst – das geht nicht, wenn ich heute flunkere.

Und ich werde Dir nie sagen: "Dieses Futter ist das Beste für Deine Katze." Denn das ist immer eine individuelle Frage. Was ich Dir sagen kann: "Dieses Futter hat bei meinen Tests in diesen acht Kategorien so und so abgeschnitten." Die Entscheidung bleibt bei Dir.


Neo und Cookie – das Test-Team

Neo ist unser schwarzer Kater. Große bernsteinfarbene Augen, kleiner weißer Brustfleck, und ein Charakter, der zwischen "Ich-finde-alles-super" und "Ich-muss-jetzt-alles-auf-einmal-verschlingen" pendelt.

Cookie ist ein schwarz-weiß getigerter Bicolor mit riesigen Ohren und einer Brillenzeichnung, die ihm einen ewig neugierigen Ausdruck gibt. Er ist der Entdecker von den beiden – wenn wir eine neue Dose öffnen, ist er zuerst da.

Beide sind kastriert, beide haben Wohnung und Garten, beide sind ziemlich menschenliebe Burschen. Und beide nehmen ihre Testerrolle sehr ernst. Ich muss ihnen nur einen Napf vor die Nase stellen – den Rest macht die genetisch angeborene Hungrigkeit der ehemaligen Bauernhofkatzen.

[Mehr über Neo und Cookie →]


Meine Grundhaltung in drei Sätzen

  1. Gesundheit ist nicht verhandelbar. Aber man darf trotzdem über das hinausdenken, was im Napf landet.
  2. Transparenz schlägt Werbung. Immer.
  3. Wenn ein Produkt es nicht wert wäre, dass ich es meinen eigenen Katzen gebe, dann empfehle ich es auch niemand anderem.

Das war's. Danke fürs Lesen. Und wenn Du Lust hast, dann bleib für eine Weile – es gibt hier einiges zu entdecken.

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